Was sind Reallabore?
Als „Reallabor“ werden Forschungsprojekte bezeichnet, bei denen Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam zukunftsorientierte Maßnahmen erproben.
In den Reallaboren werden neue Strukturen und Prozesse für die regionale Zusammenarbeit entwickelt und erprobt. Dabei steht nicht die einseitige Erforschung der Praxis im Vordergrund, sondern das gemeinsame Voneinanderlernen und der gegenseitige Austausch zwischen Praxis und Forschung. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern dient ebenso dazu, deren Expertenwissen und alltägliche Erfahrungen mit räumlichen Gegebenheiten vor Ort in die Ideenentwicklung für Veränderungen miteinzubeziehen.
Neben der Einbindung institutioneller Akteure des politisch-administrativen Mehrebenensystems wird sich zeigen, inwiefern ergänzende, auch informelle Kooperationsprozesse notwendig sind, um die Partizipation von Stakeholdern und Bürgerinnen und Bürgern im Projekt zu stärken. Das Ziel besteht darin, neue Ansätze und Ideen für eine beschleunigte Mobilitäts- und Energiewende zu verbreiten. Dabei soll auf die etablierten Strukturen des Regionalverbandes und der Region zurückgegriffen werden.
Die Reallabore gliedern sich in unterscheidliche Themenschwerpunkte. Mehr
Dabei liegt der Fokus auf unterschiedlichen Wirkebenen, aus denen sich unterschiedliche räumliche Bezüge für transform-R ergeben. Der Umsetzungsraum und die verkehrliche Wirkung der Reallabore erstrecken sich dabei von der Quartiers- über die kommunale und interkommunale bis auf die regionale Ebene. Die Verortung relevanter, d. h. zu beeinflussender Governance-Strukturen ist dabei ein zentrales Anliegen im Verlauf der Reallabore, um eine beschleunigte Umsetzung zu ermöglichen und die Mobilitätswende in die Breite zu tragen.
Die konkreten Projektvorhaben finden Sie hier: